Verschiebetechnik
PTFE-Schiebelager im Bauwesen, Brücken- und Stahlbau
Die äußerst günstigen Gleitreibungswerte von PTFE macht man sich auch im Bauwesen, Brücken- und Schiffsbau zunutze.
Beton- und Stahlbrücken werden heute zum großen Teil im sogenannten Taktschiebeverfahren gebaut, d.h., man gießt oder schweißt einseitig immer neue Teilstücke von 20 bis 50 Metern an und schiebt dann die Brücke mittels hydraulischer Pressen immer weiter bis sie bei Fertigstellung in der endgültigen Position liegt.
Nach einem anderen Verfahren wird die Brücke neben der Fahrbahn erstellt und dann in wenigen Stunden mittels hydraulischer Pressen in Position geschoben.
Meist wird auf einer Laufbahn aus Edelstahlblechen geschoben. Solche Verschubvorgänge sind aber auch auf rostschutzgestrichenem Stahl möglich.

Stapellauflager im Schiffsbau
Im Schiffsbau können PTFE-Gleitlager die Stapellauf-Technik mit Fett ersetzen (obwohl viele Großwerften heute mit der Schwimmdock-Technik arbeiten).
Immerhin gibt es noch viele herkömmliche Ablaufbahnen, die mit PTFE-Gleittechnik ausgerüstet werden können.

Verschub eines Containerschiffes, 42.000 to, 202 m Länge, auf PTFE-Gleitelementen

